IT´S OLD  - BUT GOLD!

Das Restaurant Kaufmanns befindet sich seit Generation im Familienbesitz. Vielen Gästen in angenehmer Atmosphäre eine gutes Essen zu servieren hat sozusagen Tradition. Wie die Häuserfront des Restaurants in früheren Zeiten einmal aussah, können Sie hier nachfolgend sehen:

Bis im Jahr 1890 war das Anwesen im Besitz von Grefvölsing, danach ging es an die Familie Kaufmann über. Früher hieß die hier abgebildete Hanauer Landstraße einmal Neugasse.

Viele Dinge im Gebäude und Biergarten des Restaurants erinnern noch heute an die gute alte Zeit.

 

Blut ist dicker als Wasser

Kleine Mädchen haben grosse Träume. Beim Rollschuhlaufen im ehemaligen Saal, beim rauf und runter auf den zahlreichen Treppen im großen Haus, beim spielen im gepflasterten Innenhof,in der Wurstküche, in den alten Ställen, in dem großen Garten. Hier könnte man etwas Tolles machen. Leider war ich damals noch zu klein, um all diese Träume zu verwirklichen.. Nachdem ich meinen Mann gezwungen hatte mit mir nach Meerholz zurückzukommen, krempelten wir die Ärmel hoch. Von Grund auf begannen wir das alte Haus wieder zu einem Schmuckstück zu machen. Zu reinigen und zu pflegen und zu hegen.

Nachdem wir uns bestens mit der Geschichte und den Ereignissen des Hauses vor unserer Zeit vertraut gemacht hatten begannen wir die Wertschafft mit alten und neuen Details zu einem Ort zu machen in dem man die Geschichte spüren sollte.

Felle statt Plüsch. Handkäs statt Sushi. Improvisation statt Perfektion. Vor allem Regional statt Global. Die Verbundenheit zur Region spiegelt sich nicht nur in der Karte wieder. Wir beziehen unser Fleisch ausnahmslos aus artgerechter Tierhaltung aus dem Vogelsberg, das Gemüse aus regionalem Anbau, das Brot und Weckmehl vom Bäcker nebenan.

Einfach wie früher schon.

Die Familie sieht es gerne, führen die Kinder den Betrieb im Sinne der Familie weiter.

Das ist im wirtschaftlichen Bereich notwendig und bei Firmen mit Tradition Pflicht.

Der Besitz der Alten Generation und die kreativen Ideen der jungen Generation sind meist eine gute Mischung – vorausgesetzt die meist unterschiedlichen Temperamente sind vereinbar und Familienstreitigkeiten bleiben weitgehend aussen vor.

Mit Hilfe vieler Zeitzeugen wurden uns Erlebnisse berichtet die uns erahnen ließen, welch Geschichte sich in der Gaststätte Kaufmann und im alten Saal abgespielt hat. Das macht diesen Platz so ungemein wertvoll und an dem ein oder anderen Tag spürt man die Anwesenheit der Vorfahren. Ein Ort der Begegnung sollte es werden. Der Generationen zusammenführt. An dem alt und jung zusammen sitzen.

 Mich erfüllt es an jedem Abend mit Freude und Stolz mir meinen Traum zusammen mit meinem Mann erfüllt zu haben.

In diesem Sinne willkommen bei Kaufmann´s.

 Susanne Kaufmann und Gian Pietro Iaconeta